Studienfächer

Deutsche Universitäten, Hochschulen und Fachhochschulen bieten ein breites Angebot an
Studiengängen und Studienrichtung. Voraussetzung für die Aufnahme eines Studiums ist das Abitur. Es gilt als Abschlussprüfung am Ende der Schulzeit am Gymnasium. Für einen Studiengang an einer Fachhochschule genügt in der Regel auch die Fachhochreife, die an Fachoberschulen abgelegt wird.

An Gymnasien wurde das Abitur früher nach neun Jahren abgelegt, seit der Schulreform erfolgt die Abschlussprüfung in allen Bundesländern außer Rheinland-Pfalz bereits nach acht Jahren. Das Zeugnis der Allgemeinen Hochschulreife berechtigt zum Studium jeder gewünschten Fachrichtung.

Bei der Wahl des Studienfaches und der Hochschule spielen mehrere Kriterien eine Rolle. Die eigenen Neigungen und beruflichen Vorstellungen sollten ebenso berücksichtigt werden, wie die Zukunftsaussichten. Die Bewerbung zur Studiumszulassung wird direkt an die gewählte Hochschule gerichtet. In Studienfächern, die wegen großen Zuspruchs eine Zugangsbeschränkung besitzen, entscheidet die Stiftung für Hochschulplätze, die ihren Sitz in Dortmund hat. Studienfächer wie Medizin, Zahnmedizin, Psychologie oder das Ingenieur Studium sind mit dem Numerus Clausus belegt. Das bedeutet, der Studienbewerber muss einen entsprechend guten Notenschnitt im Abiturzeugnis erreichen. Speziell an privaten Hochschulen wird häufig ein Eignungstest verlangt.

Entscheidend für die Aufnahme ist die Kapazität der Hochschule. Wenn nicht mehr genügend Plätze verfügbar sind, kommt der Bewerber auf eine Warteliste. Eine Studienplatzklage ist unter Umständen erfolgversprechend. Die Alternative ist häufig das Ausweichen an eine andere Universität oder die Aufnahme eines Fernstudiums.

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