Nebenjob

Studiengebühren, Lehrmittel und Miete kosten monatlich einiges und wer nicht auf elterliche Unterstützung hoffen kann, muss selbst aktiv werden. Studentenjobs sind keine Seltenheit mehr und gehören zum studentischen Alltag.

Egal, ob als Kellner oder Verkäufer, studentische Aushilfen sind vielseitig einsetzbar. Unterschieden werden die Nebenjobs dabei in kurzfristige und geringfügig entlohnte  Beschäftigungen. Als kurzfristig gelten Minijobs, die höchstens zwei Monate oder 50 Arbeitstage innerhalb eines Kalenderjahres ausmachen. Geringfügig entlohnte Beschäftigungen sind als 400-Euro-Jobs bekannt. Wer mehr als 400 Euro verdienen möchte, muss sich eine Lohnsteuerkarte ausstellen lassen.

Allerdings gibt es Grenzen, die eingehalten werden müssen. Besonders Bafög-Bezieher sollten bedenken, dass ihnen zusätzliches Einkommen auf den Bafög-Bedarf angerechnet wird und es damit zu Minderungen kommt. Im Bewilligungszeitraum bleiben Studenten anrechnungsfrei 4.800 Euro bzw. monatlich 400 Euro. Alles, was darüber liegt, wird vom Bafög-Betrag abgezogen.

Wer zusätzlich weiterhin Kindergeld beziehen möchte, darf auch hier eine jährliche Einkommensgrenze nicht überschreiten. 7.680 Euro sind vorgegeben und schon bei einem Cent mehr entfällt der Kindergeldanspruch für das gesamte Kalenderjahr.

Mit der Einschreibung an einer staatlich anerkannten Hochschule müssen Studenten auch einen Krankenversicherungsschutz nachweisen, der ebenfalls gewisse Grenzen vorgibt. Wer unter 25 und damit noch kostenfrei versichert ist, darf nicht mehr als 350 bzw. 400 Euro monatlich verdienen und eine Arbeitszeit von 20 Wochenstunden nicht überschreiten. Ansonsten ist eine studentische Krankenversicherung notwendig.

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