Deutsches Bildungssystem ist miserabel

10. September 2008 · Eingetragen unter Studium Allgemein 

Nach dem aktuellen Bildungsreport der OECD ist das deutsche Bildungssystem mangelhaft, denn die die Zahl der Studierenden fällt geringer aus als in anderen Ländern und die Wirtschaft bewertet die neuen Studiengänge als untauglich.

Obwohl einige Schritte unternommen wurden um die Bildung in Deutschland zu verbessern verliert das Land verstärkt an Boden. Für die Aufnahme eines Studiums entschließen sich nur 35 bis 37 Prozent einer Altersklasse während sich der OECD-Durchschnitt auf 57 Prozent beläuft.

Die Zahl der Absolventen beläuft sich auf 18 - 21 Prozent und liegt deutlich unter dem Durchschnitt von 37 Prozent im Vergleich zu anderen OECD-Staaten. Nur  5,1 Prozent des BIP (Bruttoinlandsprodukt) der Bundesrepublik Deutschland fließen in die Bildung. Bei den Bildungsausgaben pro Student wurde ein Rückgang von 2 Prozent verzeichnet. Im Durchschnitt geben die Vergleichsstaaten allerdings 6,1 Prozent des BIP für die Bildung aus. Die umstrittenen Studiengebühren könnte dazu führen, dass sich immer weniger Abiturienten dazu entscheiden an einer Hochschule zu studieren. Laut dem DGB sind 29 Milliarden Euro jährlich an Investitionen erforderlich um mit den anderen OECD-Staaten überhaupt in der Bildung noch Schritt halten zu können.

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