Maschinenbau Studium

Kaum eine Industriebranche ist so groß wie die Maschinenbau Branche. Die älteste Ingenieursdisziplin beschäftigt sich mit Aufgabengebieten wie Werkstoffkunde, Produktions- oder Konstruktionstechnik und ist neben Elektrotechnik und Bauingenieurswesen einer der drei klassischen Ausbildungswege für angehende Diplomingenieure.

Der Maschinenbau ist weltweit praktisch an allen industriell gefertigten Gütern des täglichen Lebens beteiligt. Die Ingenieursausbildung erfolgt dabei nicht nur an Universitäten und Fachhochschulen, sondern auch außeruniversitär an Fachschulen und innerhalb des dualen Systems. Die Entscheidung, ob Universität, Fachhochschule oder duale Ausbildung, muss jeder für sich fällen. Klar ist, dass das Studium an einer FH schulähnlicher und vor allem anwendungsbezogener  als das an einer Universität strukturiert ist. Bachelor und Master von Uni und FH gelten aber als gleichwertig, lediglich der Weg dorthin ist unterschiedlich.

Wie auch in allen anderen Studienrichtungen lösen Bachelor- und Master-Programme reguläre Studiengänge bis 2010 ab und Studierende werden ihr Bachelor-Studium künftig als Bachelor of Engineering abschließen. Dieser ist ein erster berufsqualifizierender Abschluss, der den Einstieg in den Ingenieurberuf erlaubt und vielfältige Orientierungsmöglichkeiten mit sich bringt. Im späteren Master-Studium wird auf das erworbene Wissen und Können aufgebaut. Studierenden sollen fachliche Kenntnisse und Fähigkeiten so vermittelt werden, dass sie zur wissenschaftlichen Arbeit und insbesondere zur Leitungstätigkeit befähigt werden. Master of Science ist hierbei der angestrebte Studienabschluss.

Ein NC für den Studiengang Maschinenbau existiert nicht bundesweit. An einigen Universitäten und Fachhochschulen gibt es dennoch örtliche Zulassungsbeschränkungen, die sich stark unterscheiden. Die NC-Werte ergeben sich bei jedem Auswahlverfahren aufgrund von Noten und Wartezeiten neu.

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