Magister Studium

Der Magister ist ein akademischer Grad und traditioneller Abschluss, der im Zuge des Bologna-Prozesses nach und nach den zweistufigen Bachelor- und Master-Programmen weichen muss. An vielen Institutionen laufen Magisterstudiengänge noch parallel, Studienanfänger werden dafür aber meist nicht mehr zugelassen.

Die Gestaltungsmöglichkeiten und Strukturen sind offen, beim Magisterstudium haben Studierende an jeder Uni die Möglichkeit die Zusammenstellung der Fächer weitestgehend selbst zu bestimmen. Das Studium umfasst immer zwei oder drei Fächer, entweder ein erstes und zweites Hauptfach oder ein Hauptfach und zwei Nebenfächer.

Die Regelstudienzeit beträgt meist neun Semester, unterteilt in die zwei Bereiche Grund- und Hauptstudium. Das Grundstudium nimmt vier Semester in Anspruch, abschließend erfolgt die Zwischenprüfung, die sich auf alle Fächer der gewählten Kombination erstreckt und zum Hauptstudium berechtigt. Dieses endet nach dem 9. Semester mit der Magisterprüfung, bestehend aus einer schriftlichen Magisterarbeit im ersten Hauptfach sowie einer Klausur und einer mündlichen Prüfung in jedem Fach. Nach erfolgreichem Abschluss erwerben Studierende den akademischen Grad „Magister Artium“ bzw. „Magistra Artium“, der nicht streng berufsbezogen ist, sondern ein breites Spektrum von Berufsfeldern eröffnet.

Die Studiengänge für Magister reichen von „Alte Geschichte“ über „Rechtswissenschaft“ bis „Wirtschaftswissenschaften“. Geschichts- und Kunstwissenschaften;  Philosophie, Wissenschaftstheorie und Religionswissenschaft; Psychologie und Pädagogik; Kultur- sowie Sprach- und Literaturwissenschaften liefern genug Auswahl für ein Magister Studium.

Für viele Magisterstudiengänge steht nur eine begrenzte Anzahl an Studienplätzen zur Verfügung, die Auswahl der Studierenden erfolgt anhand der NC-Regelung. Bewerber müssen das Zeugnis der allgemeinen Hochschulreife bzw. Fachhochschulreife für FHs besitzen.

  • Weitere Bereiche
  • Beispielbanner