Krankenversicherung für Studenten

Studenten müssen mit der Einschreibung an einer staatlichen Hochschule einen Nachweis über ihren Versicherungsschutz erbringen. Wer unter 25 ist, kann meist noch die Vorzüge der kostenlosen Familienversicherung genießen, sofern das monatliche Einkommen nicht mehr als 350 bzw. 400 Euro beträgt.  Alle anderen können sich in der studentischen Krankenversicherung, der günstigsten Krankenkasse für Studenten, zu einem niedrigen Beitragssatz selbst versichern.

Studenten haben die Möglichkeit frei zwischen einer gesetzlichen und einer privaten Krankenversicherung zu wählen, unabhängig von ihrem Einkommen. Sie können sich von der Versicherungspflicht befreien lassen und sich für die PKV Student entscheiden. Dazu muss die zuständige Krankenkasse den schriftlichen Antrag innerhalb von drei Monaten nach Beginn der Versicherungspflicht vorliegen haben. Die PKV ist oft die bessere Alternative zur gesetzlichen Krankenversicherung, da sie auf die individuellen Ansprüche der Versicherten zugeschnitten ist. Die Höhe des Beitrags ist dabei von Tarif, Alter, Geschlecht und dem Gesundheitszustand des Einzelnen abhängig. Einige Versicherer bieten spezielle Tarife für Studenten, die sich lohnen.

Aber auch viele gesetzliche Krankenkassen bieten besonders lukrative Studententarife an, die bei allen Gesetzlichen gleich viel kosten: 49,40 Euro im Monat plus Kosten für die Pflegeversicherung. Allerdings kann dieser Studententarif nicht unbegrenzt genutzt werden, es gibt Vorgaben für die Anzahl der Fachsemester und die Altersgrenze liegt bei 30. Sobald diese überschritten ist, endet die Versicherungspflicht und eine freiwillige Krankenversicherung sollte in Anspruch genommen werden. In Ausnahmefällen kann die studentische gesetzliche Krankenversicherung aber noch verlängert werden.

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