Ingenieur Studium

Niemand sollte seine Berufswahl nach aktuellen Markttrends ausrichten, aber zurzeit hat kaum ein anderer Berufszweig so gute Aussichten auf eine Anstellung wie der Ingenieur. Was in fünf Jahren ist, kann allerdings niemand sagen. Wirtschaft und Arbeitsmarkt lassen sich schlecht vorhersagen.

Das Studium endet dabei nicht mehr mit dem Titel Diplom-Ingenieur, sondern Bachelor of Engineering (B.Eng.), Bachelor of Science (B.Sc.) bzw. Master of Engineering (M.Eng.) oder Master of Science (M.Sc.) und ist alles andere als ein Spaziergang. Analytisches Denken, theoretische und anwendungsorientierte  Fachkenntnisse sind u. a. die Grundlagen für ein erfolgreiches Arbeiten als Ingenieur. Das Studium ist dabei nicht nur wegen der aktuellen Studieninhalte attraktiv, sondern auch weil es die Ausübung eines vielseitigen Berufes ermöglicht. Die ingenieurwissenschaftlichen Fächer sind dabei vielfältig und sollten nach individuellen Vorstellungen gewählt werden.

Auf dem Weg zum Ingenieur stellt das Bachelor-Studium die erste Stufe dar und ist stark anwendungsorientiert, aber auch grundlagenwissenschaftlich-theoretisch ausgerichtet. Nach sechs Semestern Regelstudienzeit haben Studierende einen Abschluss, der zum Einstieg ins Berufsleben befähigt. Für einen Diplom-ähnlichen Abschluss muss allerdings auch das anschließende und aufbauende Master-Studium wahrgenommen werden, das in vier Semestern Kenntnisse vertieft und den Abschluss der wissenschaftlichen Ausbildung bildet. Fachhochschulen vergeben dabei überwiegend de Master of Engineering, während Universitäten den Master of Science bevorzugen.

Beim Ingenieur-Studium gibt es viele Unis und FHs, die keine Zulassungsbeschränkung haben.  Der Numerus Clausus ist also, je nach Institut, unterschiedlich. Bei der Entscheidung Uni oder FH sollten vor allem die persönlichen Vorlieben eine Rolle spielen, denn schulähnliche Strukturen und praxisbezogene Anwendungen sind an einer FH wesentlich stärker ausgeprägt als an einer Uni.

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