BAföG

Eine gute Ausbildung ist unbezahlbar. Deswegen will das Bundesausbildungsförderungsgesetz jetzt mit erhöhten BAföG-Sätzen und einem ausgedehnten Zusatzverdienst bis 400 Euro mehr junge Menschen für ein Studium gewinnen.

Wer in den Genuss von BAföG kommen möchte, muss zunächst beim BAföG Amt einen Antrag auf Ausbildungsförderung stellen.  Die nötigen Formulare für den BAföG Antrag finden sich z. B. auf der Website des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und können direkt ausgedruckt werden. Da BAföG frühestens ab dem Antragsmonat gezahlt wird, sollten die Unterlagen schnellstmöglich ausgefüllt und im Amt für Ausbildungsförderung abgeben werden.

BAföG beantragen kann jeder, ob es letztendlich gezahlt wird, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Neben Staatsangehörigkeit und der Wohnsituation spielen vor allem anrechenbares Vermögen und Einkommen des Studenten sowie seiner Eltern eine Rolle. Nur wenn die Gesamtsumme nicht ausreichend ist, wird Förderung für die Dauer der Regelstudienzeit gewährt.

Der monatliche Förderungshöchstbetrag alleinwohnender Studenten liegt bei 585 Euro, für alle anderen bei 432 Euro (Stand 2008). Eltern haben eine Unterhaltsverpflichtung, zu der auch die Ausbildungsfinanzierung zählt. Besteht diese nicht oder wird ihr nicht Folge geleistet, haben Studenten Anspruch auf elternunabhängiges BAföG.

Doch auch dieses muss bei der BAföG-Rückzahlung zurückerstattet werden, da BAföG zu je 50% aus einem Zuschuss und einem Darlehen besteht. Fünf Jahre nach Ende der Förderungshöchstdauer beginnt die Rückzahlung. Sie kann in Raten über einen Zeitraum von maximal 20 Jahren erfolgen.

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