Bachelor Studium

Das Bachelor Studium in Deutschland hat das Ziel der Berufsbefähigung und vermittelt eine solide Ausbildung mit gezielter Arbeitsmarktfähigkeit. Der Bachelor ist die erste Stufe im Studiensystem, im Anschluss ist ein Master-Studiengang möglich, später auch die Promotion. Der Berufseinstieg kann meist schon nach einer kurzen Regelstudienzeit von 6-8 Semestern erfolgen.

Der Bachelor ist der erste akademische Grad, der an einer Hochschule erlangt werden kann. Durch wissenschaftliche Grundlagen und Schlüsselkompetenzen verschiedener Tätigkeiten und Berufsfelder soll Studenten der Berufseinstieg erleichtert werden. Zugangsvoraussetzungen fürs Studium sind Abitur oder Fachhochschulreife, oft kommen auch noch besondere Einschreibungsvoraussetzungen hinzu.

Bachelorstudiengänge sind seit dem Bologna-Prozess mit einem Leistungspunktesystem versehen, bei dem nach jeder erfolgreichen Prüfung zur Note auch noch entsprechende Leistungspunkte hinzu kommen. Bei sechs Semestern müssen demnach 180 Leistungspunkte erworben werden. Das European Credit Transfer and Accumulation System (ECTS) legt die Richtlinien dafür fest und soll Studienleistungen transparenter und damit europaweit vergleichbarer machen. Vor allem  Studienabbrecher sollen ihre Studienleistungen im Bewerbungsprozess anbringen können und nachweisen, dass ihr Studium keine verlorene Zeit war. Auch für Arbeitgeber ist das Leistungspunktesystem daher bei der Einschätzung hilfreich.

Eine stärkere Praxisorientierung und die kurze Studiendauer sind nur zwei Vorteile des Bachelors. Teile des Studiums können im Ausland absolviert werden und die erworbenen Leistungspunkte werden in der Regel übernommen, wenn  sie den Studienanforderungen hier entsprechen. Der Bachelor-Abschluss wird international anerkannt und als Bachelor of Arts (B.A.), Bachelor of Science (B.Sc.), Bachelor of Engineering (B.Eng.) oder Bachelor of Laws (LL.B) verliehen.

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